Kiel/Lübeck, SH: Schwerpunktaktion gegen Gewalt im Bahnverkehr
Vom 27. bis 29.03.2026 führte die Bundespolizei bundesweit einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr durch.
Als Teil eines bundesweiten Sicherheitskonzepts zur Verhinderung von Gewaltdelikten im Bahnumfeld setzt die Bundespolizei ein klares Zeichen gegen Gewalt und Störungen im Bahnbereich.
Die Bundespolizeiinspektion Kiel und Partnerbehörden führten regional am 27.03.2026 in Lübeck und am 28.03.2026 in Kiel Personenkontrollen in den Bahnhöfen und in Zügen durch.
Am Freitag, 27.03.26 kontrollierte kontrollierten die Bundespolizeiinspektion Kiel in Lübeck zwischen 14:00 und 24:00 Uhr zusammen mit Einsatzkräften des Zolls, des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) und der Deutschen Bahn Sicherheit (DB Sicherheit) insgesamt -281- Personen, wovon -269- auch durchsucht wurden.
Hierbei kam es erfreulicherweise nur zu geringfügigen Feststellungen. So wurden insgesamt nur -2- unerlaubt geführte Messer fest- und sichergestellt. -6- Jugendliche wurden mit unerlaubten Vapes und -1- Jugendlicher mit Cannabis angetroffen. -3- weitere Personen waren zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Gegen 24:00 Uhr wurde die Kontrolle beendet.
Die Kontrolle am Samstag, 28.03.2026 im Kieler Bahnhof brachte leider mehr zutage. Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Kiel kontrollierten von 14:00 – 24:00 Uhr zusammen mit dem 2. Polizeirevier Kiel, dem Zoll, dem KOD der Stadt Kiel und der DB Sicherheit insgesamt -348- Personen, wovon -283- auch durchsucht wurden. Hierbei wurden insgesamt -11- unerlaubt geführte Messer fest- und sichergestellt (Cutter-, Küchen-, Einhand- und Klappmesser).
Ebenso wurde -1- unerlaubtes Pfefferspray, -2- Rauchbomben und -1- Busnothammer sichergestellt. Weiterhin waren -2- Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz und -3- Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verzeichnen. -8- Personen waren insgesamt 22-mal zur Aufenthaltsermittlung und -2- zur Vermögensabschöpfung ausgeschrieben. -2- Personen wurden zu anderen Strafvorgängen wiedererkannt. Zudem wurden -2- Strafanzeigen wegen Unterschlagung und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz gefertigt. Auch hier wurden die Kontrollen gegen 24:00 Uhr beendet. (Bundesweite Bilanz: siehe Pressemitteilung des Bundespolizeipräsidiums vom 30.03.2026, 14:23 Uhr)
Unabhängig von diesem bundesweiten Schwerpunkteinsatz werden die gemeinsamen Kontrollen auch zukünftig unregelmäßig, unangekündigt und zu unterschiedlichen Tageszeiten fortgeführt.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Kiel
Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Kiel