Cuxhaven, Niedersachsen: Bundespolizei birgt 20 Meter langes Rotorblatt

Am vergangenen Freitag (24.07.2026) wurde die Bundespolizei über ein abgebrochenes Rotorblatt einer Windkraftanlage zwischen den Windparks «EnBW Hohe See» und «EnBW He Dreiht» informiert.

Eine Bergung durch eigene Arbeitsschiffe vor Ort war zuvor erfolglos geblieben.

Daraufhin verlegte das Einsatzschiff BP83 BAD DÜBEN nach Rücksprache mit der zuständigen Wasserstraßenschifffahrtsverwaltung (WSV) zu der bekannten Position, um das Rotorblatt zu sichern und den Schiffsverkehr vor Ort umzuleiten.

Bei dem im Wasser treibenden Objekt handelte es sich um einen 20 Meter langen und zwei Meter breiten GFK-Flügel einer Windkraftanlage. Aufgrund seiner Größe und Beschaffenheit stellte es ein erhebliches Risiko für die Seeschifffahrt dar. Zudem trieb der Flügel nur knapp unter der Wasseroberfläche und war somit schwer erkennbar.

Das Rotorblatt wurde zunächst durch ein Kontrollboot zum Einsatzschiff geschleppt und anschließend über die Heckwanne auf das Hauptdeck gezogen. Dabei wurde dieses mehrmals mit einer Säge in Teilstücke zerlegt, um in der gesamten Länge an Bord gezogen zu werden.

Die Teile des Rotorblattes wurden am Sonntag in Cuxhaven mit einem Kran an Land verbracht.

 

Quelle: Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven
Bildquelle: Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven

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