Wildschwein kracht nachts in Polizeiauto: Streifenwagen nicht mehr fahrbereit
(Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern). In der Nacht zu Freitag ereigneten sich bei Ludwigslust zwei Verkehrsunfälle mit Wildschweinen.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Ein Funkstreifenwagen der Polizei war nach einem Zusammenstoß mit einem Wildschwein nicht mehr fahrbereit.
Wildschwein kollidiert mit Funkstreifenwagen
Gegen 01:00 Uhr stieß ein Funkstreifenwagen der Ludwigsluster Polizei auf der L071 zwischen Wöbbelin und Neustadt-Glewe mit einem Wildschwein zusammen. Der 39-jährige Polizeibeamte versuchte noch, den Zusammenstoß durch eine Gefahrenbremsung zu verhindern, was ihm jedoch nicht gelang. Das Wildtier wurde bei dem Zusammenstoß verletzt und musste durch die eingesetzten Beamten mit der Dienstwaffe von seinen Leiden erlöst werden. Der VW Passat war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die beiden Polizeibeamten blieben unverletzt.
Weiterer Wildunfall auf der B5
Gegen 04:45 Uhr ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall mit Wildbeteiligung auf der B5 unweit der Ortschaft Kummer. Dort stieß ein 32-jähriger Fahrer eines Audi A3 ebenfalls mit einem Wildschwein zusammen. Der 32-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Das Wildschwein verendete noch an der Unfallstelle. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden, der auf etwa 20.000 Euro geschätzt wird.
In beiden Fällen nahm die Polizei die Verkehrsunfälle auf und sicherte die Unfallstellen bis zur Bergung der Fahrzeuge beziehungsweise zum Eintreffen der Abschleppdienste ab.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
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