(München, Bayern). Am Dienstag, 3. November 2026, gegen 07.50 Uhr hat sich ein Kater im Fenster einer Wohnung in der Irma-Wenke-Straße in eine missliche Lage gebracht.
Durch die Feuerwehr konnte er anschließend über tragbare Leitern gerettet und in eine Kleintierklinik gebracht werden.
Polizei.news | Deutschland | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
Notlage: Ein Kater steckte mit dem Bauch im Spalt eines gekippten Fensters fest.
Alarmierung: Eine aufmerksame Spaziergängerin verständigte die Feuerwehr.
Rettung: Einsatzkräfte erreichten das Fenster im dritten Obergeschoss über eine Schiebleiter und befreiten das Tier.
Versorgung: Der Kater wurde in eine Tierklinik gebracht. Nähere Angaben zu seinem Gesundheitszustand liegen nicht vor.
Spaziergängerin entdeckt den eingeklemmten Kater
Am Morgen ging bei der Integrierten Leitstelle ein Notruf einer aufmerksamen Spaziergängerin ein. Diese bemerkte, dass in dem gekippten Fenster einer Wohnung ein Kater festhing. Das Tier steckte mit dem Bauch in dem Spalt fest und kam weder vor noch zurück. Im Verlauf des Anrufs hörte er zudem noch auf, sich zu bewegen, was erst einmal Schlimmstes befürchten ließ.
Geretteter Kater in Fahrzeug der FeuerwehrGeretteter Kater in Transportkiste der Feuerwehr
Feuerwehr erreicht das dritte Obergeschoss über eine Leiter
Als beim Eintreffen der Einsatzkräfte auch niemand die Tür zu der entsprechenden Wohneinheit öffnete, reagierten die Feuerwehrleute schnell. Eine Schiebleiter wurde umgehend in Stellung gebracht, um an das dritte Obergeschoss des Wohnhauses und das entsprechende Fenster zu kommen. Bei dem Tier angekommen, konnte dieses schnell durch die Kollegen befreit und nach unten gebracht werden.
Nachdem der Besitzer des Tieres nicht zu Hause war, nahmen die Kollegen den Vierbeiner mit zur Wache. Im weiteren Verlauf wurde der Kater in eine Tierklinik gebracht, um Verletzungen auszuschließen. Zum jetzigen Gesundheitszustand sowie einem entstandenen Sachschaden liegen der Branddirektion keine näheren Angaben vor.
Quelle: Feuerwehr München
Bildquelle: Feuerwehr München
Polizei.news informiert | Gefahren für Katzen
Gekippte Fenster sind lebensgefährlich
Versuchen Katzen durch ein gekipptes Fenster zu klettern, können sie im nach unten enger werdenden Spalt hängen bleiben. Befreiungsversuche führen oft dazu, dass sie noch weiter hineinrutschen.
1. Fenster zuverlässig sichern
Verhindern Sie den Zugang zu ungesicherten Kippfenstern. Geeignete Schutzvorrichtungen müssen die gefährlichen Öffnungen zuverlässig abschirmen und fest angebracht sein.
2. Einklemmen als Notfall behandeln
Im Fensterspalt können Blutgefäße und Nerven gequetscht werden. Mögliche Folgen sind Durchblutungsstörungen, Lähmungen und Verletzungen innerer Organe.
3. Nach der Befreiung sofort tierärztliche Hilfe suchen
Eine aus dem Kippfenster befreite Katze muss unverzüglich tierärztlich untersucht werden. Warten Sie nicht erst ab, ob sich ihr Zustand von selbst bessert.
Gut zu wissen
Katzen können durch Schmerzen und Angst beißen oder kratzen. Achten Sie bei jeder Hilfeleistung auch auf Ihre eigene Sicherheit.
Praktischer Tipp
Bringen Sie Ihre Katze vor dem Lüften in einem anderen, geschlossenen Raum unter, solange das Fenster noch keinen geeigneten Schutz besitzt. Im Handel können Sie zahlreiche Schutzvorrichtungen für kleines Geld erwerben.