39 Mängel entdeckt: Polizei legt völlig maroden Autotransporter still – Anzeigen

(Lüdenscheid, Nordrhein-Westfalen). Die Polizei hat vorgestern einen völlig überladenen Autotransporter mit Anhänger gestoppt und stillgelegt.

Einer Streife war das Fahrzeug auf der Brunscheider Straße aufgefallen. Der Fahrer sagte, er wolle nach Polen fahren. Nach der Kontrolle ist jedoch klar: Mit diesem Fahrzeug wäre er dort wohl kaum sicher angekommen.

Die Beamten bemerkten das Fahrzeug wegen seines äußerlich bereits sehr schlechten Zustands. Zudem lag der Transporter so tief, dass er fast auf dem Boden schleifte. Bei der Kontrolle passte kaum die Hand eines Polizisten unter das Auto (Foto). Die Beamten begleiteten den Transporter deshalb zu einer Prüfstelle, wo ein Gutachter das Fahrzeug genau untersuchte. Das Ergebnis: Das Auto durfte keinen Meter mehr weiterfahren.

Der Prüfer fand insgesamt 39 Mängel. 14 davon waren so gravierend, dass sie als gefährlich und verkehrsunsicher eingestuft wurden. Die Reifen waren so stark abgefahren, dass man schon das innere Metallgewebe sehen konnte. Die Bremse hatte weniger als 50% Wirkung der mindestens erfoderlichen Abbremsung. Betriebsbremsauflage und Auflaufbremse hatten erst gar keine.

Die Anhängerkupplung war so marode, dass die Gefahr bestand, dass sich der Hänger jederzeit hätte lösen können. Auch unter dem Fahrzeug gab es schwere Schäden, wie zum Beispiel mehrere gebrochene Metallrahmen und Träger (Fotos).

Die Polizei hat nun Anzeige gegen den Fahrer und den Halter des Fahrzeugs erstattet.




 

Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
Bildquelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

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