Sturmschäden, Drehleiterrettung und brennende Mülltonnen beschäftigen Feuerwehr

(Schermbeck, Nordrhein-Westfalen). In der vergangenen Woche wurde die Freiwillige Feuerwehr Schermbeck zu mehreren Einsätzen alarmiert.

Am 25.10.2026 wurde der Löschzug Schermbeck um 14:31 Uhr mit dem Einsatzstichwort «Sturmschaden» zur Schienebergstege alarmiert.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeitraum: Vier Einsätze vom 25. bis 30. Oktober 2026 in Schermbeck
  • Spielplatz: An der Schienebergstege sicherte die Feuerwehr einen Bereich mit einem umgestürzten Baum ab.
  • Radweg: Am Lippeweg wurden zwei umgestürzte Bäume zerkleinert und beiseite geräumt.
  • Tragehilfe: An der Straße Am Alten Friedhof wurde ein Patient mithilfe der Drehleiter aus dem zweiten Obergeschoss gerettet.
  • Brand: Am Grünkamp löschte ein Trupp unter Atemschutz zwei brennende Mülltonnen. Anschließend erfolgte eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera.

Dort stellten die Einsatzkräfte einen bereits seit zwei Tagen umgestürzten Baum auf einem Spielplatz fest. Zur Absicherung wurde die Einsatzstelle abgeflattert. Der Einsatz endete um 14:49 Uhr.

In den frühen Morgenstunden des 26.10.2026 rückte der Löschzug Altschermbeck um 4:54 Uhr zu einem weiteren Sturmschaden am Lippeweg aus. Dort waren zwei Bäume auf einen Radweg gestürzt. Diese wurden mit einer Motorkettensäge zerkleinert und beiseite geräumt. Der Einsatz konnte um 5:30 Uhr beendet werden.

Am 29.10.2026 wurde der Löschzug Altschermbeck und die Drehleiter des Löschzuges Schermbeck um 8:34 Uhr mit dem Einsatzstichwort «Tragehilfe» zur Straße Am Alten Friedhof alarmiert. Der Rettungsdienst benötigte Unterstützung beim Transport eines Patienten aus dem zweiten Obergeschoss. Dieser wurde mithilfe der Drehleiter gerettet und anschließend an den Rettungsdienst übergeben. Der Einsatz endete um 9:32 Uhr.

Am 30.10.2026 folgte um 12:04 Uhr eine Alarmierung des Löschzuges Schermbeck zum Grünkamp. Das Einsatzstichwort lautete «Grasbrand». Vor Ort brannten zwei Mülltonnen. Ein Trupp unter Atemschutz übernahm die Brandbekämpfung. Anschließend wurde die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und an den Eigentümer übergeben. Der Einsatz konnte um 13:24 Uhr beendet werden.

 

Quelle: Feuerwehr Schermbeck
Bildquelle: Feuerwehr Schermbeck


Polizei.news informiert | Sicherheit nach Stürmen

Umgestürzte Bäume: Die Gefahr endet nicht mit dem Sturm

Auch bei nachlassendem Wind können beschädigte Bäume und lose Äste gefährlich bleiben. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte betroffene Bereiche meiden und Absperrungen beachten.

1. Abstand zu beschädigten Bäumen halten

Nach einem Sturm können weitere Äste herabfallen oder angeschlagene Bäume umstürzen. Beachten Sie behördliche Hinweise und erkundigen Sie sich im Zweifel bei Ihrer Gemeinde, ob betroffene Waldwege wieder sicher betreten werden können.

2. Umgestürzte Bäume nicht selbst zersägen

Stämme, Äste und herausgerissene Wurzelteller können unter erheblicher Spannung stehen. Beim Bewegen oder Zersägen können sie plötzlich zurückschnellen oder umklappen. Überlassen Sie solche Arbeiten geschulten Fachkräften.

3. Den Notruf für akute Gefahren nutzen

Besteht eine akute Gefahr für Menschen, wählen Sie 112. Reine Aufräumarbeiten ohne unmittelbare Gefährdung gehören dagegen in die Hände der zuständigen Eigentümer oder eines Fachbetriebs.

Gut zu wissen: Ein am Boden liegender Baum ist nicht automatisch ungefährlich. Besonders Wurzelteller können sich unerwartet zurückbewegen und schwere Verletzungen verursachen.

Praktischer Tipp: Planen Sie nach einem Sturm eine Ausweichroute ein. Kehren Sie vor gesperrten Wegen um, statt über Baumstämme oder unter herabhängenden Ästen hindurchzuklettern.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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