Schwer verletzte Fahrerin nach Baumunfall mit hydraulischen Geräten befreit

(Königswinter, Nordrhein-Westfalen). Bei einem Verkehrsunfall auf der Dissenbachtalstraße wird eine Person schwer verletzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter öffnete das Auto mit hydraulischen Rettungsgeräten.

Polizei.news | Deutschland | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Dissenbachtalstraße zwischen Königswinter-Stieldorf und Bonn-Hoholz
  • Alarmierung: Montagmittag um 13:07 Uhr
  • Unfall: Ein Auto kam nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Baum.
  • Verletzte: Die Fahrerin erlitt schwere Verletzungen.
  • Rettung: Die Feuerwehr trennte Fahrzeugteile mit hydraulischen Rettungsgeräten ab; ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.
  • Verkehr: Die Landstraße blieb während der Rettung und Unfallaufnahme gesperrt.

Fahrzeugnotruf ermöglicht Kontakt zur verletzten Fahrerin

Am Montagmittag um 13:07 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Königswinter mit dem Stichwort «TH3-Person eingeklemmt» auf die Landstraße zwischen den Ortslagen Königswinter-Stieldorf und Bonn-Hoholz alarmiert. Bei einem Verkehrsunfall war ein Mittelklassewagen nach rechts von der Straße abgekommen. Der PKW prallte gegen einen Baum.

Über den E-call Notruf des Fahrzeuges konnte die Leitstelle Kontakt zur verletzten Fahrerin aufnehmen. Ersthelfer wählten zudem den Notruf und sprachen von einer schwarzen Rauchentwicklung aus dem Unfallwagen.

Feuerwehr öffnet Auto mit hydraulischen Rettungsgeräten

Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte kein Brand festgestellt werden. Der Brandschutz wurde sichergestellt und das Fahrzeug im Graben gegen Umstürzen gesichert. Zur patientengerechten Rettung wurden Fahrzeugteile mit hydraulischen Rettungsgeräten abgetrennt.

Um einen schnellen Transport in eine Unfallklinik zu gewährleisten, kam neben dem bodengebundenen Rettungsdienst mit Notarzt zusätzlich ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Die Landstraße blieb zur Rettung der schwer verletzten Frau und der Unfallaufnahme gesperrt.

Die Feuerwehr Königswinter war mit den Einheiten Bockeroth, Oelberg, sowie dem Rüstwagen und einem Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Uthweiler im Einsatz. Der Einsatzführungsdienst koordinierte den Einsatz. Die Löscheinheit Holtdorf der Freiwilligen Feuerwehr Bonn musste nicht eingesetzt werden.

 

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Königswinter
Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Königswinter


Polizei.news erklärt | Fahrzeugnotruf eCall

Wie das Auto nach einem Unfall Hilfe rufen kann

Das europäische Notrufsystem eCall kann bei einem schweren Unfall automatisch eine Verbindung zur Rettungsleitstelle herstellen. Gleichzeitig werden wichtige Informationen zum Unfallort übermittelt.

1. Automatisch oder per Knopfdruck

Der auf der Nummer 112 basierende eCall kann durch die Fahrzeugtechnik ausgelöst werden. Auch eine manuelle Aktivierung über die dafür vorgesehene SOS-Taste ist möglich.

2. Standortdaten und Sprachverbindung

Das System übermittelt unter anderem die Fahrzeugposition und den Unfallzeitpunkt. Über die Sprachverbindung können ansprechbare Insassen zusätzliche Angaben zur Lage machen.

3. Ersthelfer sollten trotzdem anrufen

Verlassen Sie sich als Ersthelfer nicht darauf, dass bereits ein automatischer Notruf eingegangen ist. Sichern Sie die Unfallstelle unter Beachtung der eigenen Sicherheit ab und verständigen Sie die Rettungsleitstelle unter 112.

Gut zu wissen: Der europäische eCall-112-Dienst ist kostenlos und funktioniert in allen EU-Ländern. Hersteller können daneben eigene Notrufdienste anbieten.

Praktischer Tipp: Machen Sie sich anhand der Betriebsanleitung mit der SOS-Taste und den Anzeigen Ihres Fahrzeugs vertraut. Lösen Sie zum Ausprobieren keinen Notruf aus.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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