Geladene Schreckschusspistole unter Lkw-Matratze – Zoll entdeckt versteckten Karton
Kirchdorf am Inn (Bayern). Landshuter Zollbeamte haben bei einer Fahrzeugkontrolle eine geladene Schreckschusspistole und Munition sichergestellt. Die Waffe lag in einem in Alufolie eingewickelten Karton unter einer Matratze im Führerhaus.
Die Kontrolle fand am 31. Oktober gegen Mittag auf dem Parkplatz Seibersdorf in der Nähe von Kirchdorf am Inn statt. Gegen den 59-jährigen rumänischen Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Im Zuge ihrer Kontrolltätigkeit fiel den Beamten auf der Bundesstraße 12 in Fahrtrichtung München eine Sattelzugmaschine mit Anhänger auf. Sie leiteten das Fahrzeug mit rumänischer Zulassung auf den Parkplatz Seibersdorf und unterzogen es dort einer Kontrolle.
Geladene Schreckschusspistole im Karton entdeckt
Bei der Durchsuchung entdeckten die Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Passau im Führerhaus unter einer Matratze einen in Alufolie eingewickelten Karton. Bei dessen Überprüfung kam eine geladene Schreckschusspistole zum Vorschein.
Der 59-jährige rumänische Fahrer räumte ein, dass die Waffe ihm gehöre. Zudem händigte er den Einsatzkräften fünf weitere Patronen aus.
Waffe, Magazin und Munition sichergestellt
Die Waffe war nicht mit einem PTB-Prüfzeichen versehen. Außerdem konnte der Fahrer keine erforderliche Berechtigung zum Führen der Waffe vorlegen.
Gegen ihn wurde deshalb ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs und des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die Schreckschusspistole, das Magazin und die dazugehörige Munition wurden sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt München.
Quelle: Hauptzollamt Landshut
Bildquelle: Hauptzollamt Landshut
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion